237234. Gegengerade schrieb am 04.11.2019 um 16:23 Uhr
Mail ein kleines Zwischenfazit nach 1/3 der Saison:
Es ist immer noch so, dass wir uns gegen tief stehende Gegner recht schwer tun. Im Prinzip sah das Spiel gegen Bischofswerda nicht anders aus, als die Auftritte gegen Auerbach, Meuselwitz oder Chemie. Trotzdem haben wir von diesen vier "schlechten" Spielen drei gewonnen.
Im Hinterkopf sollte man auch immer haben, dass gegen uns alle ihr absolutes Maximum abrufen. Wie oft spricht denn der Gästetrainer von der besten Saisonleistung und der unglücklichen Niederlage...
Wir sind immer dann ziemlich gut, wenn wir Räume haben. Viele "kleine" Mannschaften gewähren uns das nur sehr selten oder eben erst in der Schlussviertelstunde. Da haben wir dann aber auch immer konditionelle Vorteile und entsprechend kann man bei Energie noch hoffnungsvoll sein, wenn es in der 75. noch 0:0 steht. Bei uns geht da immer noch was.
Das nächste ist, dass wir immer wieder improvisieren müssen und nur einmal (in meinen Augen) die Top-Elf auf den Platz bekommen haben. Das war gegen den BFC, als wir auf jeder Position den besten Spieler hatten und dazu noch von der Bank nachlegen konnten.
Ganz wichtig in dem Zusammenhang sind für mich die Außenverteidiger und die 6er. Es ist bei uns ein himmelweiter Unterschied ob Borgmann, Hasse, Eisenhuth und Erlbeck spielen oder eben einige davon nicht. Dazu ist das mit Müller in der IV auch deutlich stabiler geworden. Und schlussendlich hängt dann noch viel davon ab, ob Taz und Rangelov einen guten oder schlechten Tag haben. Wobei die aufgrund ihrer individuellen Klasse auch an einem schlechten Tag ein Spiel entscheiden (Taz gegen Chemie Leipzig beispielsweise).
Ich finde schon, dass alle hier ein Stück recht haben. Schönheitspreise gewinnen wir im Moment nicht und da sind wir von der Truppe von vor 2 Jahren schon ein bisschen verwöhnt. Aber das ist auch genau der Punkt, wo wir alle den Mittelweg finden sollten in Sachen Kritik. Man muss ja auch mal feststellen, dass die letzten Spiele ja trotzdem allesamt hochverdient gewonnen wurden. Nur weil Bischofswerda hier dreimal kontert und einmal an die Latte schießt oder Chemie ein Tor macht - meine Güte. Wir haben immer eins mehr gemacht und dabei ja selbst oft genug gute Chancen ungenutzt gelassen.
Und ich erinnere nochmal an meine Worte von vor paar Wochen: Der, der die wenigsten Punkte gegen die "kleinen" liegen lässt, macht am Ende das Rennen. Und wir haben in den letzten Wochen einfach mal 7 Punkte auf die Spitze aufgeholt, weil sich Lok, Hertha 2 und Altglienicke Punktverluste erlaubt hat, während wir gesiegt haben.
In Fürstenwalde wird es jetzt sauschwer. Da sahen wir noch nie gut aus - auch nicht mit der Mannschaft von 2017/18. Ich wäre dort vermutlich mit einem Punkt zufrieden. Schön wäre es, wenn die Ungeschlagen-Serie hält. Wir sind zumindest wieder dran - eher als manch einer das noch vor paar Wochen dachte. Tabellenführung zu Weihnachten ist möglich und sollte das Ziel sein...
Es ist immer noch so, dass wir uns gegen tief stehende Gegner recht schwer tun. Im Prinzip sah das Spiel gegen Bischofswerda nicht anders aus, als die Auftritte gegen Auerbach, Meuselwitz oder Chemie. Trotzdem haben wir von diesen vier "schlechten" Spielen drei gewonnen.
Im Hinterkopf sollte man auch immer haben, dass gegen uns alle ihr absolutes Maximum abrufen. Wie oft spricht denn der Gästetrainer von der besten Saisonleistung und der unglücklichen Niederlage...
Wir sind immer dann ziemlich gut, wenn wir Räume haben. Viele "kleine" Mannschaften gewähren uns das nur sehr selten oder eben erst in der Schlussviertelstunde. Da haben wir dann aber auch immer konditionelle Vorteile und entsprechend kann man bei Energie noch hoffnungsvoll sein, wenn es in der 75. noch 0:0 steht. Bei uns geht da immer noch was.
Das nächste ist, dass wir immer wieder improvisieren müssen und nur einmal (in meinen Augen) die Top-Elf auf den Platz bekommen haben. Das war gegen den BFC, als wir auf jeder Position den besten Spieler hatten und dazu noch von der Bank nachlegen konnten.
Ganz wichtig in dem Zusammenhang sind für mich die Außenverteidiger und die 6er. Es ist bei uns ein himmelweiter Unterschied ob Borgmann, Hasse, Eisenhuth und Erlbeck spielen oder eben einige davon nicht. Dazu ist das mit Müller in der IV auch deutlich stabiler geworden. Und schlussendlich hängt dann noch viel davon ab, ob Taz und Rangelov einen guten oder schlechten Tag haben. Wobei die aufgrund ihrer individuellen Klasse auch an einem schlechten Tag ein Spiel entscheiden (Taz gegen Chemie Leipzig beispielsweise).
Ich finde schon, dass alle hier ein Stück recht haben. Schönheitspreise gewinnen wir im Moment nicht und da sind wir von der Truppe von vor 2 Jahren schon ein bisschen verwöhnt. Aber das ist auch genau der Punkt, wo wir alle den Mittelweg finden sollten in Sachen Kritik. Man muss ja auch mal feststellen, dass die letzten Spiele ja trotzdem allesamt hochverdient gewonnen wurden. Nur weil Bischofswerda hier dreimal kontert und einmal an die Latte schießt oder Chemie ein Tor macht - meine Güte. Wir haben immer eins mehr gemacht und dabei ja selbst oft genug gute Chancen ungenutzt gelassen.
Und ich erinnere nochmal an meine Worte von vor paar Wochen: Der, der die wenigsten Punkte gegen die "kleinen" liegen lässt, macht am Ende das Rennen. Und wir haben in den letzten Wochen einfach mal 7 Punkte auf die Spitze aufgeholt, weil sich Lok, Hertha 2 und Altglienicke Punktverluste erlaubt hat, während wir gesiegt haben.
In Fürstenwalde wird es jetzt sauschwer. Da sahen wir noch nie gut aus - auch nicht mit der Mannschaft von 2017/18. Ich wäre dort vermutlich mit einem Punkt zufrieden. Schön wäre es, wenn die Ungeschlagen-Serie hält. Wir sind zumindest wieder dran - eher als manch einer das noch vor paar Wochen dachte. Tabellenführung zu Weihnachten ist möglich und sollte das Ziel sein...