58203. Schtief schrieb am 11.05.2014 um 22:32 Uhr
[...]Es muss also mit dem Schlimmsten gerechnet werden. Und das Schlimmste ist dabei noch nicht einmal die dritte Liga. Für diese hat Dynamo nämlich noch gar keine Lizenz. Während die DFL für die zweite Liga unter gewissen Auflagen die Lizenz erteilte, steht die Entscheidung des DFB, welcher für die dritte Liga zuständig ist, noch aus.
Sollte diese Entscheidung ähnlich wie bei der DFL ausfallen, hat Dynamo ein Problem. Die Stadt Dresden hat auf der letzten Stadtratssitzung zwar die zusätzliche Unterstützung von 500.000 Euro (in Liga 2) und 1,3 Millionen (in Liga 3) zu gesagt, dieses jedoch an eine Bedingung geknüpft.
Im Punkt 4 des Stadtratsbeschlusses heißt es: „Die Beschlusspunkte 1 und 2 dieser Vorlage werden nur dann vollzogen, wenn der Verein bis zum 30.06.2014 gegenüber der Stadt nachweisen kann, dass eine bilanzielle Überschuldung des Vereins verhindert wird.“
Und das könnte schwierig werden. Sollte dies nicht gelingen, wird es also keinen weiteren Zuschuss geben und Dynamo braucht für die Lizenz zeitnah noch andere Geldeinnahmen.
„Alle im Lizenzierungsverfahren aufgeführten Bedingungen von der Deutschen Fußball Liga sind so von uns erwartet worden. Wir müssen bis zum 22. Mai noch einen weiteren Mittelzufluss im unteren sechsstelligen Bereich nachweisen. Durch den vom Stadtrat beschlossenen Zuschuss zur Stadionmiete könnten wir die an uns gestellte Bedingung erfüllen. Sollte der Zuschuss bis Ende Mai ausbleiben, müssen wir diese Lücke anhand zusätzlicher Erträge oder Bürgschaften schließen“, erklärte Dynamos Geschäftsführer Ralf Gabriel zur Erteilung der Zweitliga-Lizenz.
Deshalb scheint, nach ersten Medienberichten zu folge, Dynamo die fehlenden Gelder (ca. 200.000 Euro) alternativ aus dem Nachwuchs abziehen zu wollen. Doch wer anfängt beim Nachwuchs zu sparen, der sowieso schon nicht viel hat, kann eigentlich auch gleich die Lichter ausknipsen. Was für die zweite Liga alles noch irgendwie machbar aussieht, wird im Falle des sportlichen Abstieges aber noch schlimmer, denn dann fehlen ohne den städtischen Zuschuss schon mal ganze 800.000 Euro mehr in der Kasse.[...]
Gute Nacht und träumt gut
Sollte diese Entscheidung ähnlich wie bei der DFL ausfallen, hat Dynamo ein Problem. Die Stadt Dresden hat auf der letzten Stadtratssitzung zwar die zusätzliche Unterstützung von 500.000 Euro (in Liga 2) und 1,3 Millionen (in Liga 3) zu gesagt, dieses jedoch an eine Bedingung geknüpft.
Im Punkt 4 des Stadtratsbeschlusses heißt es: „Die Beschlusspunkte 1 und 2 dieser Vorlage werden nur dann vollzogen, wenn der Verein bis zum 30.06.2014 gegenüber der Stadt nachweisen kann, dass eine bilanzielle Überschuldung des Vereins verhindert wird.“
Und das könnte schwierig werden. Sollte dies nicht gelingen, wird es also keinen weiteren Zuschuss geben und Dynamo braucht für die Lizenz zeitnah noch andere Geldeinnahmen.
„Alle im Lizenzierungsverfahren aufgeführten Bedingungen von der Deutschen Fußball Liga sind so von uns erwartet worden. Wir müssen bis zum 22. Mai noch einen weiteren Mittelzufluss im unteren sechsstelligen Bereich nachweisen. Durch den vom Stadtrat beschlossenen Zuschuss zur Stadionmiete könnten wir die an uns gestellte Bedingung erfüllen. Sollte der Zuschuss bis Ende Mai ausbleiben, müssen wir diese Lücke anhand zusätzlicher Erträge oder Bürgschaften schließen“, erklärte Dynamos Geschäftsführer Ralf Gabriel zur Erteilung der Zweitliga-Lizenz.
Deshalb scheint, nach ersten Medienberichten zu folge, Dynamo die fehlenden Gelder (ca. 200.000 Euro) alternativ aus dem Nachwuchs abziehen zu wollen. Doch wer anfängt beim Nachwuchs zu sparen, der sowieso schon nicht viel hat, kann eigentlich auch gleich die Lichter ausknipsen. Was für die zweite Liga alles noch irgendwie machbar aussieht, wird im Falle des sportlichen Abstieges aber noch schlimmer, denn dann fehlen ohne den städtischen Zuschuss schon mal ganze 800.000 Euro mehr in der Kasse.[...]
Gute Nacht und träumt gut