27187. Schtief schrieb am 26.08.2013 um 19:02 Uhr
Mal die textliche Zusammenfassung der Forsa.
http://cottbus.igbce.de/portal/binary/com.epicentric.contentmanagement.servlet.ContentDeliveryServlet/site_www.cottbus.igbce.de/static_files/4dbb3064459cd5abcc21d91035bf21ca.pdf
5. Zusammenfassung
Die durchgeführte Untersuchung zeigt, dass die Bürger in der Lausitz den
ökonomischen Problemen (und vor allem der Lage am Arbeitsmarkt)
trotz generell in Gesamtdeutschland gesunkener Arbeitslosenziffern die
höchste Priorität beimessen. Es folgen Sorgen um die Folgen der Abwanderung junger Menschen und der daraus resultierenden Überalterung in
der Region sowie gewisse Unzufriedenheit mit der Infrastrukturversorgung.
Die Energiewirtschaft insgesamt und die Braunkohleindustrie im besonderen haben für die Bürger der Lausitz eine außerordentlich hohe Bedeutung. Zwar haben auch die Bewohner in der Region – wie alle Bürger in
Deutschland – eine hohe generelle Präferenz für erneuerbare Energien
(wie Sonne, Wind oder Wasser), aber auch erhebliche Zweifel an deren
Effizienz. So glaubt nur eine winzige Minderheit der Lausitzer, dass der
Energiebedarf in Deutschland allein mit erneuerbaren Energien gedeckt
werden könne. Gebraucht werden deshalb auch zukünftig – so die Meinung der großen Mehrheit der Bürger in der Lausitz – die herkömmlichen
Energiearten – vor allem auch die heimische Braunkohle.
Angesichts der Diskreditierung der Braunkohle in Teilen der öffentlichen
und politischen Diskussion in Deutschland wird die Braunkohle generell
trotz aller ihr zugeschriebener Bedeutung für die zukünftige Energieversorgung partiell auch kritisch gesehen („Eingriff in die Natur“, „Umweltverschmutzung, Dreck“, „Schadstoffe, CO2-Ausstoß“)
Alles in allem aber ist die Affinität zur Braunkohle in der Lausitz trotz
der Kritik in der politischen und öffentlichen Diskussion sehr große und
weitgehend ungebrochen. Die Braunkohleindustrie wird als extrem wichtiger Wirtschafts- und Standortfaktor gesehen. Zudem werden deutliche
Fortschritte bei Umweltschutzmaßnahmen und der technologischen Entwicklung seit der Wende gesehen.
Bei der trotz partieller Vorbehalte unverändert großen Wertschätzung der
Braunkohle werden die Kritiker der Braunkohle von der Mehrheit der
Bürger (mit Ausnahme der Sympathisanten der grünen Bewegung) eher
distanziert und negativ bewertet: Nur wenige glauben, dass es den Kritikern und Protestierern (die man überwiegend als „Berufsprotestierer“ von
außerhalb einschätzt) um die Sache und die Interessen der Region geht
http://cottbus.igbce.de/portal/binary/com.epicentric.contentmanagement.servlet.ContentDeliveryServlet/site_www.cottbus.igbce.de/static_files/4dbb3064459cd5abcc21d91035bf21ca.pdf
5. Zusammenfassung
Die durchgeführte Untersuchung zeigt, dass die Bürger in der Lausitz den
ökonomischen Problemen (und vor allem der Lage am Arbeitsmarkt)
trotz generell in Gesamtdeutschland gesunkener Arbeitslosenziffern die
höchste Priorität beimessen. Es folgen Sorgen um die Folgen der Abwanderung junger Menschen und der daraus resultierenden Überalterung in
der Region sowie gewisse Unzufriedenheit mit der Infrastrukturversorgung.
Die Energiewirtschaft insgesamt und die Braunkohleindustrie im besonderen haben für die Bürger der Lausitz eine außerordentlich hohe Bedeutung. Zwar haben auch die Bewohner in der Region – wie alle Bürger in
Deutschland – eine hohe generelle Präferenz für erneuerbare Energien
(wie Sonne, Wind oder Wasser), aber auch erhebliche Zweifel an deren
Effizienz. So glaubt nur eine winzige Minderheit der Lausitzer, dass der
Energiebedarf in Deutschland allein mit erneuerbaren Energien gedeckt
werden könne. Gebraucht werden deshalb auch zukünftig – so die Meinung der großen Mehrheit der Bürger in der Lausitz – die herkömmlichen
Energiearten – vor allem auch die heimische Braunkohle.
Angesichts der Diskreditierung der Braunkohle in Teilen der öffentlichen
und politischen Diskussion in Deutschland wird die Braunkohle generell
trotz aller ihr zugeschriebener Bedeutung für die zukünftige Energieversorgung partiell auch kritisch gesehen („Eingriff in die Natur“, „Umweltverschmutzung, Dreck“, „Schadstoffe, CO2-Ausstoß“)
Alles in allem aber ist die Affinität zur Braunkohle in der Lausitz trotz
der Kritik in der politischen und öffentlichen Diskussion sehr große und
weitgehend ungebrochen. Die Braunkohleindustrie wird als extrem wichtiger Wirtschafts- und Standortfaktor gesehen. Zudem werden deutliche
Fortschritte bei Umweltschutzmaßnahmen und der technologischen Entwicklung seit der Wende gesehen.
Bei der trotz partieller Vorbehalte unverändert großen Wertschätzung der
Braunkohle werden die Kritiker der Braunkohle von der Mehrheit der
Bürger (mit Ausnahme der Sympathisanten der grünen Bewegung) eher
distanziert und negativ bewertet: Nur wenige glauben, dass es den Kritikern und Protestierern (die man überwiegend als „Berufsprotestierer“ von
außerhalb einschätzt) um die Sache und die Interessen der Region geht