4233. ulf schrieb am 06.08.2012 um 21:08 Uhr
na das nenn ich doch mal echt cool von den Veilchen! als vorschau auf das freitagsspiel die GESCHICHTE unseres Stadions!!!besonders der letzte absatz geht runter wie butter :o)))
Die Wurzeln des Stadions gehen bis ins Jahr 1925, als Erwerbslose mit den Arbeiten an einem neuen Stadion für Cottbus begannen. Eröffnet wurde es im Frühjahr 1930 unter dem Namen Städtisches Stadion das dann in den 1950iger Jahren durch die Cottbuser Stadtverordnetenversammlung in „Stadion der Freundschaft“ umbenannt wurde. Erst Ende der 1970er wurde die Spielstätte Heimat des BSG Energie Cottbus. Die Mannschaft hatte bis dahin ihre Heimspiele im Stadion der Eisenbahner und im Max-Reimann-Stadion ausgetragen. Das Stadion der Freundschaft fasste zur damaligen Zeit 15.000 Zuschauer. 1983 begann der Umbau der Stehtraversen und bot 1985 bereits 18.000 Personen Platz. Noch vor dem Fall der Mauer wurde 1988 die neue Haupttribüne auf der Westseite eröffnet die noch heute so dasteht, wenn auch sich im inneren und auch äußeren viel verändert hat.
Das Gelände, auf dem das Stadion gelegen ist, befand und befindet sich seit der Übergabe durch die Treuhand im Februar 1993 im Besitz der Stadt. Als die Bundesgartenschau 1995 nach Cottbus vergeben wurde, bedeutete dies für das Stadion der Freundschaft umfangreiche Renovierungs- und Modernisierungsmaßnahmen. Nach dem Erreichen des DFB-Pokal-Halbfinals durch den FC Energie im Jahre 1997 gegen den KSC, wurde im Stadion noch einmal richtig Hand angelegt. Einer Sauna und einem Entmüdungsbecken für die Energie-Kicker folgte im Spiel gegen Lok Stendal, die am 15. April 1997 offiziell eingeweihte, 1.800 Lux starke Flutlichtanlage. Nach dem erstmaligen Aufstieg in die 2. Fußball-Bundesliga 1997 mussten die DFB-Normen für den Bundesliga-Fußball erfüllt werden. So wurden die Traversen befestigt, die Zäune erneuert, ein Teleskop-Tunnel installiert, sowie eine Video-Überwachungsanlage errichtet. Im April 1998 wurde die Modernisierung des Stadions mit dem Bau einer Video-Anzeigetafel in der Südkurve fortgeführt.
Die zur Saison 2003/04 fertiggestellte zweigeschoßige Osttribüne war der Beginn für einige ehrgeizige Bauvorhaben, die aus dem Stadion der Freundschaft ein kleines Schmuckkästchen werden ließ. An Stelle der alten Gegengeraden entstanden genau 2.760 Sitzplätze im Oberrang und 4.500 Stehplätze im Unterrang sowie 50 Rollstuhlfahrerplätze die komplett überdacht sind. Mit einer neuen Brücke über die angrenzende Spree bekam das Stadion zudem eine zweite Zufahrt.
Das neue Herz der Arena wurde in der Sommerpause 2007 verpflanzt. Hinter dem Nordtor bekam der harte Kern der Cottbuser Fans ein neues Zuhause. Auf der 5322 Qudratmeter großen Stahlrohrtribüne mit ihren insgesamt 50 Stehplatzreihen finden 8.000 Zuschauer Platz. Ebenfalls wurde der Spielertunnel in die Nordwand integriert, was für einen zusätzlichen Motivationsschub bei den Energie-Kickern sorgen sollte. Gleichzeitig wurden im Unterrang der Osttribüne die 4.500 Stehplätze in 2.200 Sitzplätze gewandelt.
Mit dem Bau der Südtribüne im Sommer 2008 mit überdachten und nicht überdachten Stehplätzen sowie überdachten Sitzplätzen sind die Umbauarbeiten für die nahe Zukunft abgeschlossen. Auf der neuen Tribüne, ebenfalls in Stahlrohrbauweise, entstanden Steh- und Sitzplätze (inkl. der Gästefans) für insgesamt 5.559 Zuschauer. Dies bedeutete eine Verringerung der Gesamtkapazität um 218 Plätze auf dann insgesamt 22.528 Zuschauer. Das nun baulich geschlossene Stadion hat mit dem vorerst letzten Bauabschnitt in allen Bereichen deutlich an Komfort gewonnen. Schließlich bekam auch die altehrwürdige Westtribüne aus den 1980er Jahren eine neue Bestuhlung und einen frischen Anstrich. Zuvor wurden hier schon die Presse- und VIP-Bereiche sowie die Kamera- und Reporterplätze modernisiert.
Aktuell verfügt das Stadion der Freundschaft derzeit über insgesamt 22.528 Plätze. Davon sind 10.949 überdachte Sitzplätze. Von den 11.425 Stehplätzen sind 7.795 ebenfalls überdacht. 154 Plätze im Rollstuhl- und Handicapbereich vervollständigen die Kapazität eines der engsten und damit stimmungsvollsten Bundesligastadien. Das Stadion der Freundschaft muss nun im Bundesligageschäft keinen Vergleich mehr scheuen. Zwar gehört die Spielstätte des FC Energie nach wie vor zu den kleineren Stadien, bietet aber aufgrund der Nähe zum Geschehen und der engen Bauweise weitaus mehr Fußballkultur und Akkustik als manche der modernen Arenen. Anerkennend muss man feststellen: Das Stadion der Freundschaft hat sich zu einem atmosphärischen Schmuckstück mit englischem Flair entwickelt.
Die Wurzeln des Stadions gehen bis ins Jahr 1925, als Erwerbslose mit den Arbeiten an einem neuen Stadion für Cottbus begannen. Eröffnet wurde es im Frühjahr 1930 unter dem Namen Städtisches Stadion das dann in den 1950iger Jahren durch die Cottbuser Stadtverordnetenversammlung in „Stadion der Freundschaft“ umbenannt wurde. Erst Ende der 1970er wurde die Spielstätte Heimat des BSG Energie Cottbus. Die Mannschaft hatte bis dahin ihre Heimspiele im Stadion der Eisenbahner und im Max-Reimann-Stadion ausgetragen. Das Stadion der Freundschaft fasste zur damaligen Zeit 15.000 Zuschauer. 1983 begann der Umbau der Stehtraversen und bot 1985 bereits 18.000 Personen Platz. Noch vor dem Fall der Mauer wurde 1988 die neue Haupttribüne auf der Westseite eröffnet die noch heute so dasteht, wenn auch sich im inneren und auch äußeren viel verändert hat.
Das Gelände, auf dem das Stadion gelegen ist, befand und befindet sich seit der Übergabe durch die Treuhand im Februar 1993 im Besitz der Stadt. Als die Bundesgartenschau 1995 nach Cottbus vergeben wurde, bedeutete dies für das Stadion der Freundschaft umfangreiche Renovierungs- und Modernisierungsmaßnahmen. Nach dem Erreichen des DFB-Pokal-Halbfinals durch den FC Energie im Jahre 1997 gegen den KSC, wurde im Stadion noch einmal richtig Hand angelegt. Einer Sauna und einem Entmüdungsbecken für die Energie-Kicker folgte im Spiel gegen Lok Stendal, die am 15. April 1997 offiziell eingeweihte, 1.800 Lux starke Flutlichtanlage. Nach dem erstmaligen Aufstieg in die 2. Fußball-Bundesliga 1997 mussten die DFB-Normen für den Bundesliga-Fußball erfüllt werden. So wurden die Traversen befestigt, die Zäune erneuert, ein Teleskop-Tunnel installiert, sowie eine Video-Überwachungsanlage errichtet. Im April 1998 wurde die Modernisierung des Stadions mit dem Bau einer Video-Anzeigetafel in der Südkurve fortgeführt.
Die zur Saison 2003/04 fertiggestellte zweigeschoßige Osttribüne war der Beginn für einige ehrgeizige Bauvorhaben, die aus dem Stadion der Freundschaft ein kleines Schmuckkästchen werden ließ. An Stelle der alten Gegengeraden entstanden genau 2.760 Sitzplätze im Oberrang und 4.500 Stehplätze im Unterrang sowie 50 Rollstuhlfahrerplätze die komplett überdacht sind. Mit einer neuen Brücke über die angrenzende Spree bekam das Stadion zudem eine zweite Zufahrt.
Das neue Herz der Arena wurde in der Sommerpause 2007 verpflanzt. Hinter dem Nordtor bekam der harte Kern der Cottbuser Fans ein neues Zuhause. Auf der 5322 Qudratmeter großen Stahlrohrtribüne mit ihren insgesamt 50 Stehplatzreihen finden 8.000 Zuschauer Platz. Ebenfalls wurde der Spielertunnel in die Nordwand integriert, was für einen zusätzlichen Motivationsschub bei den Energie-Kickern sorgen sollte. Gleichzeitig wurden im Unterrang der Osttribüne die 4.500 Stehplätze in 2.200 Sitzplätze gewandelt.
Mit dem Bau der Südtribüne im Sommer 2008 mit überdachten und nicht überdachten Stehplätzen sowie überdachten Sitzplätzen sind die Umbauarbeiten für die nahe Zukunft abgeschlossen. Auf der neuen Tribüne, ebenfalls in Stahlrohrbauweise, entstanden Steh- und Sitzplätze (inkl. der Gästefans) für insgesamt 5.559 Zuschauer. Dies bedeutete eine Verringerung der Gesamtkapazität um 218 Plätze auf dann insgesamt 22.528 Zuschauer. Das nun baulich geschlossene Stadion hat mit dem vorerst letzten Bauabschnitt in allen Bereichen deutlich an Komfort gewonnen. Schließlich bekam auch die altehrwürdige Westtribüne aus den 1980er Jahren eine neue Bestuhlung und einen frischen Anstrich. Zuvor wurden hier schon die Presse- und VIP-Bereiche sowie die Kamera- und Reporterplätze modernisiert.
Aktuell verfügt das Stadion der Freundschaft derzeit über insgesamt 22.528 Plätze. Davon sind 10.949 überdachte Sitzplätze. Von den 11.425 Stehplätzen sind 7.795 ebenfalls überdacht. 154 Plätze im Rollstuhl- und Handicapbereich vervollständigen die Kapazität eines der engsten und damit stimmungsvollsten Bundesligastadien. Das Stadion der Freundschaft muss nun im Bundesligageschäft keinen Vergleich mehr scheuen. Zwar gehört die Spielstätte des FC Energie nach wie vor zu den kleineren Stadien, bietet aber aufgrund der Nähe zum Geschehen und der engen Bauweise weitaus mehr Fußballkultur und Akkustik als manche der modernen Arenen. Anerkennend muss man feststellen: Das Stadion der Freundschaft hat sich zu einem atmosphärischen Schmuckstück mit englischem Flair entwickelt.